Die überraschende Einführung drastischer Strafzölle auf Porzellan und Keramik aus China sorgt in der Branche für Turbulenzen. Importware verteuert sich schlagartig, während Händler und Großhändler kurzfristig mit erheblichen finanziellen und logistischen Belastungen konfrontiert sind.
Seit dem 7. Februar erhebt die EU-Kommission Anti-Dumping-Zölle in Höhe von 79 Prozent auf eine breite Palette keramischer Erzeugnisse aus der Volksrepublik China. Die Maßnahme basiert auf der Verordnung 2026/274, die deutlich früher als branchenintern erwartet in Kraft trat, berichtet das Handelsblatt. Bislang lagen die Zölle bei knapp 18 Prozent.
Brisant ist, dass die Regelung nicht nur zukünftige Aufträge betrifft, sondern auch bereits bestellte, jedoch noch nicht eingeführte Lieferungen erfasst. Für die Handelsunternehmen, die nach Branchenschätzungen rund 60 Prozent ihres Keramiksortiments aus China beziehen, bedeutet das eine unmittelbare Kostenexplosion und einen abrupten Eingriff in laufende Einkaufszyklen.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben