Nicht hochpreisige Elektronik oder Luxusgüter werden den Online-Handel in den kommenden Jahren am stärksten antreiben, sondern Produkte des täglichen Bedarfs. Warengruppen mit regelmäßigem Nachkaufbedarf sollen demnach bis 2030 überdurchschnittlich wachsen – getrieben von wiederkehrenden Bestellungen, Abo-Modellen und automatisierten Nachkäufen. Das geht aus aktuellen Marktprognosen des Analyseunternehmens ECDB hervor.
Im Zentrum der Entwicklung steht das sogenannte Replenishment-Prinzip: Verbraucher:innen bestellen Alltagsprodukte zunehmend online nach, statt sie im Laden zu kaufen. Bequemlichkeit, einfache Preisvergleiche und kürzere Lieferzeiten begünstigen diesen Trend. Mit dem Ausbau von Quick-Commerce-Angeboten und leistungsfähigeren Liefernetzwerken verlagern sich regelmäßige Haushaltskäufe verstärkt ins Netz. Für Händler:innen bedeutet das potenziell mehr Kundenbindung. Wiederkehrende Kund:innen werden also wichtiger als Neukundschaft.
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