Auf dem hart umkämpften Buchmarkt ist es Weltbild nicht gelungen, sich zu behaupten. Nachdem die Buchhandelskette in Zahlungsnot geraten war und im Juni Insolvenz anmelden musste, gibt es offenbar keine Hoffnung auf Rettung mehr. Der Betrieb des Unternehmens wird komplett eingestellt, die 14 verbliebenen stationären Läden werden zum 31. August 2024 geschlossen, der Online-Shop vom Netz genommen.
Von dem Schritt betroffen sind noch 440 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Kündigung nach Informationen des Spiegels im September erhalten sollen. Bevor sich die Pforten der Filialen Ende des Monats ein letztes Mal schließen, sollen die Bestände maximal ausgedünnt werden – entsprechende Räumungsverkäufe vor Ort haben bereits begonnen. Und auch im digitalen Shop wird präsent auf einen „Endspurt“ verwiesen, der mit Rabatten von bis zu 80 Prozent aufwartet.
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