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„Ich könnte das von zu Hause leiten“ – GameStop-Chef will Ebay radikal verschlanken

Veröffentlicht: 06.05.2026
imgAktualisierung: 06.05.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
06.05.2026
img 06.05.2026
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GameStop-Logo vor Aktienkursen
rafapress / Depositphotos.com
GameStop-Chef Ryan Cohen bekräftigt seinen Willen zur Ebay-Übernahme – und kündigt dabei drastische Einschnitte beim Personal an.


Ryan Cohen, Vorstandsvorsitzender des Videospiele-Händlers GameStop, hat in einem Interview des Podcasts „TBPN“ konkrete Pläne für den Fall einer erfolgreichen Ebay-Übernahme skizziert. Im Mittelpunkt: ein radikaler Personalabbau. „Sie haben 11.500 Beschäftigte – und das ergibt keinen Sinn“, sagte Cohen. Im Extremfall könne er das Geschäft von seinem eigenen Zuhause aus führen. Je größer ein Unternehmen, desto langsamer werde es – Kostensenkungen sieht er als einzigen Weg zu mehr Effizienz.

Milliarden-Angebot mit offenen Finanzierungsfragen

Am vergangenen Wochenende hatte Gamestop ein Übernahmeangebot für Ebay im Wert von rund 56 Milliarden Dollar vorgelegt. Nach Cohens Angaben soll die Transaktion zur Hälfte in bar und zur Hälfte in Aktien abgewickelt werden. Die genaue Finanzierungsstruktur ist bislang jedoch unklar. Um allein den Aktienanteil von 28 Milliarden Dollar zum aktuellen Kurs zu stemmen, müsste GameStop erhebliche Mengen neuer Aktien ausgeben. Cohen sprach nun von einer „Bündelung der Aktien beider Unternehmen“.

Zum Vergleich: Ebay beschäftigte laut eigenen Angaben Ende vergangenen Jahres rund 12.300 Mitarbeiter:innen, davon 7.200 in den USA. GameStop ist gemessen am Umsatz deutlich kleiner als Ebay.

Cohen formulierte seine Ziele unmissverständlich: „Ich will Ebay besitzen. Ich will Ebay führen. Ich will, dass es mein Baby ist.“ Strategisch soll eine Kombination beider Unternehmen einen schlagkräftigeren Konkurrenten zum weltgrößten Online-Händler Amazon ergeben.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 06.05.2026
img Letzte Aktualisierung: 06.05.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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Mike
07.05.2026

Antworten

Ich hatte letztens ein erfreuliches Erlebnis mit dem Kundendienst, welches ich so bedeutend schlechter von früheren Fällen in Erinnerung habe. .....ich befürchte, es wird wieder dorthin führen, wenn die Mitarbeiterzahlen gekürzt werden
cf
06.05.2026

Antworten

Da sieht man wieder, wie asozial manche Menschen sind. Ich will, ich will, und überhaupt, was soll ich Menschen beschäftigen. Ich will nur mehr, mehr, mehr Geld... Sorry, aber Arbeit ist für Menschen da. Wenn es nur noch Arbeitslose gibt, dann kauft auch keiner mehr. Zudem ist ein guter Kunden-/Händlerservice auch etwas wert, denn wer Kunden und Händler durch miesen Service vergrault, hat auch nicht mehr lange was von seinem Unternehmen... Wie heißt das Sprichwort? "Wenn du Eier verkaufen willst, dann kümmer dich um die Hühner"....