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Viele Unternehmen wollen Preise anheben

Veröffentlicht: 17.01.2025
imgAktualisierung: 17.01.2025
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
17.01.2025
img 17.01.2025
ca. 2 Min.
Preisentwicklung: Frau hält Geldscheine in den Händen
alfexe / Depositphotos.com
Neue Zahlen aus der Wirtschaft weisen darauf hin, dass zahlreiche Firmen Preissteigerungen planen.


Für Verbraucherinnen und Verbraucher könnte es wieder teurer werden, denn die Preiserwartungen sind deutlich gestiegen: Lagen sie laut dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung im November saisonbereinigt noch bei 15,8 Punkten, stiegen sie im Dezember markant auf 19,7 Punkte. Dabei handelt es sich um den höchsten Wert seit April 2023, heißt es in einer entsprechenden Meldung.

Aussicht auf Preissteigerungen: Alle Wirtschaftsbereiche wirken mit

Die ifo-Preiserwartungen sind ein Indikator, wie sich die Preise am Markt entwickeln werden: Die Punkte weisen aus, wie viel Prozent der Firmen per saldo ihre Preise anheben möchten. Dabei wird allerdings keine Aussage über die Höhe der anvisierten Preisanpassungen getätigt.

Getrieben wird die Entwicklung offenbar nicht nur von einzelnen Sektoren, denn wie das Institut weiter berichtet, hätten alle Wirtschaftsbereiche an diesem Anstieg mitgewirkt. Nach Aussagen von Konjunkturchef Timo Wollmershäuser sei davon auszugehen, dass sich die Inflationsrate in den kommenden Monaten bei rund 2,5 Prozent einpendeln werde – ein Wert, der das Ziel der Europäischen Zentralbank übersteigen würde.

So sieht es in den einzelnen Segmenten aus

Auch Details zu den einzelnen Wirtschaftsbereichen wurden im Zuge der Analyse mitgeteilt. So stiegen die Preiserwartungen bei den konsumnahen Dienstleistern inklusive Einzelhändler von 25,8 Punkten im November auf 27,1 Punkte im Dezember. Ebenfalls nach oben ging der Trend im verarbeitenden Gewerbe (von 6,7 auf 6,9 Punkte) sowie bei den unternehmensnahen Dienstleistern, wozu auch die Großhändler zählen (von 19,0 auf 22,5 Punkte). Als Ausnahme gilt das Bauhauptgewerbe, wo mehr Firmen Preissenkungen als Preissteigerungen anvisieren. Allerdings hat auch hier der Anteil der Firmen, die ihre Preise anheben wollen, zugelegt.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 17.01.2025
img Letzte Aktualisierung: 17.01.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
3 Kommentare
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ralf
20.01.2025

Antworten

Ist ja logisch. Preisteigerungen bei der Post und die Kosten durch die EU Regulierungen, Maut und was so alles erhöht worden ist, trägt ja letztendlich der Verbraucher. Dafür sind jetzt die Produkte sicherer, da man auf Stifte etc. die man verkauft eine Adresse draufkleben muss. Gilt aber nur für sichere in Europa hergestellte und verkaufte Artikel. Die Unsichere Ware aus Fernost kommt wie gewohnt zum Verbraucher. Danke EU.
CF
18.01.2025

Antworten

Nun, irgendwer muss die Kosten für die immer weiter steigenden Verwaltungsaufwände tragen und bei dem Preiskampf im Onlinehandel bleibt auch kein Spielraum… Mit jeder neuen Verordnung werden die Preise weiter steigen - wer hätte das gedacht?
Frank2
17.01.2025

Antworten

Was für eine Neuigkeit, giganitsch. Jede Firma muss jedes Jahr Preissteigerungen planen und umsetzen um zumindest mal Gehaltssteigerungen und höhere Einkaufspreise einzukalkulieren...