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Paukenschlag: Esprit-Markenrechte gehen an Deichmann

Veröffentlicht: 23.10.2024
imgAktualisierung: 23.10.2024
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
23.10.2024
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Deichmann
dvoevnore / Depositphotos.com
Deichmann hat die Markenrechte am insolventen Modeunternehmen Esprit erworben – dabei sollte eigentlich ein anderer den Zuschlag bekommen.


Große Überraschung auf dem Modemarkt: Deichmann hat die Markenrechte von Esprit nach dessen  Insolvenz gekauft. Der Schuhhändler hat dabei die kompletten Markenrechte erworben, wolle sich aber auf die Schuhmarkenrechte von Esprit in Europa und den USA konzentrieren. Man glaube „an die vielseitige Marke“, erklärte ein Sprecher laut Handelsblatt. Firmenanteile von Esprit sind im Paket explizit nicht enthalten.

Die Schuhe von Esprit würden hervorragend in das Deichmann-Portfolio passen, heißt es. Schon seit 2020 habe man gemeinsam mit Esprit Schuhkollektionen entwickelt und beschafft. Zudem ist Deichmann seit 2019 Lizenznehmer von Esprit. Die Markenrechte für den Textilbereich gehen laut Deichmann an die „Theia Group of Companies“. Dabei handelt es sich um einen Dienstleister, der auf Markenmanagement spezialisiert ist.

Waren die Markenrechte nicht längst verkauft?

Der Kauf der Esprit-Markenrechte durch Deichmann kommt durchaus überraschend. Zwar hatte Deichmann schon während des Insolvenzverfahrens Interesse an der Marke angemeldet, doch den Zuschlag sollte zunächst der britische Finanzinvestor Alteri erhalten (wir berichteten). Deichmann machte erst später ein Angebot und erhielt schließlich den Zuschlag der Gläubiger, der Esprit-Geschäftsführung und der Esprit Holding.

Die Einstellung des Geschäftsbetriebs verlaufe bei Esprit indes nach Plan. „Nach aktuellem Stand dürften nahezu alle der zuletzt 56 eigenen deutschen Esprit-Filialen bis Ende November dieses Jahres nach Beendigung der Abverkaufsmaßnahmen geschlossen sein“, heißt es vom Unternehmen.

Veröffentlicht: 23.10.2024
img Letzte Aktualisierung: 23.10.2024
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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