Zwei Euro pro Paket beziehungsweise alternativ pro Bestellung sollen in Österreich künftig alle Online-Händler mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz in dem Land zahlen. Diese geplante Abgabe wurde bereits im Vorfeld des Gesetzesentwurfs kritisch betrachtet. Der Handelsverband hat Bedenken gegenüber der neuen Abgabe und ihrer Wirkung jetzt aber nochmal deutlich verschärft.
So bezeichnet der Handelsverband die Paketabgabe als „ein Eigentor“ und „Innovations- und Investitionsbremse“, die für den Wirtschaftsstandort geschaffen werde. So werde dem Handel eine Maßnahme gegen Temu und Shein verkauft, die aber vor allem österreichische und europäische Händler treffen werde, moniert der Handelsverband. Die Erwartung ist, dass die Schieflage im System durch die geplante Maßnahme nicht korrigiert werde.
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