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Nächste Millionenstrafe: Frankreich lässt Shein nicht in Ruhe

Veröffentlicht: 03.06.2026
imgAktualisierung: 03.06.2026
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 1 Min.
03.06.2026
img 03.06.2026
ca. 1 Min.
Shein auf einem Handy
dimarik / Depositphotos.com
Shein wird in Frankreich weiter unter Druck gesetzt. Jetzt hat das Land eine weitere Millionenstrafe gegen das Unternehmen verhängt.


Die französische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde hat Geldstrafen in Höhe von insgesamt 22 Millionen Euro gegen den chinesischen Anbieter Shein verhängt. Dabei geht es Reuters zufolge um Verstöße bei Bestellinformationen, Rückgaberegelungen und Umweltangaben. Shein bezeichnet die Strafe als „unangemessen“ und wolle juristisch gegen die Strafen vorgehen.

„Technische Probleme, die keinen Einfluss auf Verbraucher haben und bereits gelöst wurden, wo es nötig war, wurden als Grundlage für eine außergewöhnliche Strafe genutzt“, so ein Shein-Sprecher.

Frankreich will „diese Plattformen nicht in Frieden lassen“

Es ist nicht die erste Maßnahme, die Frankreich gegen Shein ergreift. Bereits im Juli 2025 hatte das Land eine Strafe in Höhe von 40 Millionen Euro wegen irreführender Rabatte verhängt. Die Behörden hatten zuletzt sogar versucht, den Marktplatz in Frankreich zu sperren, nachdem kinderpornografische Sexpuppen, Waffen und andere illegale Waren auf dem Marktplatz entdeckt wurden. Dieses Vorgehen wurde allerdings vom Pariser Berufungsgericht im März gekippt.

Vor allem der Sexpuppen-Skandal ist offenbar ein Antrieb für Frankreichs Bestrebungen gegen Shein zu sein. „Wir haben uns dazu entschieden, diese Plattformen nicht in Frieden zu lassen und wir werden weiter Maßnahmen ergreifen, bis sie ihre Geschäftspraktiken komplett ändern – oder unseren Markt verlassen“, erklärt Serge Papin, Minister für kleine und mittlere Unternehmen, laut Reuters.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 03.06.2026
img Letzte Aktualisierung: 03.06.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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cf
04.06.2026

Antworten

Meinung kurz und knapp: Der Satz "bis sie ihre Geschäftspraktiken komplett ändern – oder unseren Markt verlassen" klingt schon sehr nach "ich bestimme was ihr macht und sonst niemand". In welcher Staatsform gibt es sowas nochmal? Ach ja: Diktatur... Aber wer würde sowas bloß in Europa denken? Völlig unmöglich...