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Mittelstand in Gefahr: Über 100.000 Unternehmensschließungen jährlich bis 2029

Veröffentlicht: 13.01.2026
imgAktualisierung: 13.01.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
13.01.2026
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ca. 1 Min.
Geld und Stift auf Abrechnungsbogen
TunedIn61 / Depositphotos.com
Immer mehr mittelständische Unternehmen in Deutschland stehen vor der Schließung. Gründe sind Altersstruktur und vor allem Bürokratie.


Der deutsche Mittelstand steht vor einer großen Herausforderung: Bis 2029 planen rund 569.000 Unternehmen die Schließung – jährlich betrifft das etwa 114.000 Betriebe. Der Hauptgrund: Viele Unternehmenslenker sind 55 Jahre oder älter und finden keinen Nachfolger. Die Suche wird erschwert durch komplizierte rechtliche und steuerliche Vorgaben sowie fehlendes Interesse innerhalb der Familie.

Zu hohe Bürokratielast

Hinzu kommt die steigende Bürokratiebelastung, die 42 Prozent der Unternehmer mit Schließungsplänen als Hindernis nennen – ein Rekordwert. Laut KfW Research ist die Altersstruktur besorgniserregend, da mittlerweile 57 Prozent der mittelständischen Geschäftsführenden 55 Jahre oder älter sind. Vor 20 Jahren lag dieser Wert noch bei 20 Prozent.

Ein weiteres Problem sind die gestiegenen Kaufpreisvorstellungen: Unternehmer, die eine Nachfolge suchen, erwarten durchschnittlich 499.000 Euro – ein Anstieg von 9,5 Prozent preisbereinigt seit 2019. Besonders hoch ist der Anteil jener, die mehr als eine Million Euro verlangen: Dieser stieg von 18 auf 27 Prozent.

„Deutschlands Wirtschaft kämpft um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die mittelständischen Unternehmen sind bekanntermaßen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Es ist essenziell, das Fortbestehen möglichst vieler mittelständischer Unternehmen zu sichern. Wir brauchen daher nachhaltig mehr Gründungsbereitschaft in Deutschland. Der Bürokratieabbau ist ein Baustein, der zu mehr Gründungen führen kann“, betont Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 13.01.2026
img Letzte Aktualisierung: 13.01.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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KI
14.01.2026

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Meinung: geredet und erkannt wurden die Probleme schon lange! Unsere hilflosen Politiker sind nicht in der Lage das zu ändern! Gründe: fehlendes Interesse, Lobbyunterwandert, keine Ahnung von nichts, Null Fachpersonal in der jetzigen Regierung, CDU / CSU große Wahlversprechen die innerhalb eines halben Jahres als LÜGEN entlarvt wurden! Aber im HETZEN gegen die Grünen waren Söder und Co absolute Spitzenklasse und Weltmeister! Im HETZEN steht Söder der AfD in nichts nach! Diese "Politiker" haben ausgesorgt und beziehen unter anderem fette Diäten und Pensionen. Die Frage ist weshalb überhaupt? Welche belegbaren Leistungen rechtfertigen das? In der freien Wirtschaft wären diese Typen arbeitslos oder Lobbyisten! Das ist Deutschland 2026 gute Nacht!