Wenige Monate vor Beginn einer E-Rechnungspflicht für bestimmte Unternehmen mahnt der IT-Dienstleister Datev zu mehr Tempo. Nach Einschätzung von Datev-Chef Robert Mayr steht das Thema bei einem Großteil insbesondere der kleineren Mittelständler nach wie vor nicht im Fokus.
Über Datev-Systeme liefen im ersten Halbjahr 2026 nach Unternehmensangaben mehr als 51 Millionen E-Rechnungen – nach gut 64 Millionen im gesamten Jahr 2025. Mayr wertet die Wachstumsraten zwar als erfreulich, weist aber darauf hin, dass der Anteil am gesamten Rechnungsaufkommen weiterhin gering sei. Aus seiner Sicht wird die E-Rechnungspflicht in Deutschland häufig als zusätzliche Belastung wahrgenommen, besonders bei Kleinst-, kleineren und mittleren Unternehmen. Dabei ließen sich digitale Rechnungsdaten leichter prüfen und Unstimmigkeiten schneller erkennen, so Mayr laut Heise.
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