OnlinehändlerNews: Hallo Anne, was sollte ich tun, wenn ein:e Käufer:in mit der Handarbeit „unzufrieden“ ist?
Anne: Zunächst gilt: Ruhig bleiben, erst mal durchatmen und zuhören. Auch wenn’s weh tut – gerade bei Herzensprodukten.
Dann freundlich und sachlich nachfragen, was genau nicht gefällt. Oft hilft ein klärendes Gespräch oder ein Vorschlag zur Lösung. Häufig habe ich mit den Kunden telefoniert und bin so viel leichter zu einer Einigung gekommen, als 10-mal hin und her zuschreiben.
Und ganz wichtig: Du darfst erklären, warum kleine Handmade-Produkte nicht mit Industrie-Ware vergleichbar sind – aber immer mit Respekt und Verständnis.
Wenn etwas auf dem Versandweg kaputtgeht: Fotos anfordern, freundlich reagieren und prüfen, ob eventuell ein Transportschaden vorliegt. Wenn die Ware vom Kunden beschädigt wurde, darfst du das natürlich auch klar benennen – aber liebevoll und lösungsorientiert.
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