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Klarna fordert 7,1 Milliarden Euro Schadenersatz von Google

Veröffentlicht: 22.10.2025
imgAktualisierung: 22.10.2025
Geschrieben von: Sandra May
Lesezeit: ca. 1 Min.
22.10.2025
img 22.10.2025
ca. 1 Min.
Google-App-Icon mit buntem G auf lila Smartphone-Hintergrund in Nahaufnahme.
GekaSkr / Depositphotos.com
Der Zahlungsanbieter Klarna verklagt Google wegen unlauteren Wettbewerbs und fordert mehr als sieben Milliarden Euro Schadenersatz.


In Schweden hat der Schadenersatzprozess zwischen dem Zahlungsanbieter Klarna und dem US-Konzern Google begonnen. Hintergrund ist die Klage von Klarna, seit 2022 Eigentümer des Preisvergleichsportals Pricerunner, die dem Suchmaschinenriesen vorwirft, in den Suchergebnissen den eigenen Dienst „Google Shopping“ zu bevorzugen. Laut Klarna habe dies Pricerunner erheblichen Schaden zugefügt.  

Google weist Vorwürfe zurück

Google bestreitet laut Deutschlandfunk die Anschuldigungen und betont, seine marktbeherrschende Stellung nach der Entscheidung der Europäischen Kommission nicht missbraucht zu haben. Bereits 2017 hatte die EU-Kommission Google wegen ähnlicher Vorwürfe zu einer Strafe von 2,4 Milliarden Euro verurteilt. Diese Entscheidung wurde 2022 vom Europäischen Gerichtshof bestätigt.  

Das Verfahren dürfte weitreichende Folgen für den Wettbewerb im E-Commerce haben.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 22.10.2025
img Letzte Aktualisierung: 22.10.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Sandra May

Sandra May

Sandra beleuchtet Streitfälle im E-Commerce: von rechtlichen Fallstricken über Urheberrecht bis hin zu Influencer:innen und Wettbewerbsklagen.

KOMMENTARE
1 Kommentare
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M.Jagielska
23.10.2025

Antworten

Die Giganten in der Branche fangen an sich gegenseitig zu kannibalisieren, lustig zu beobachten.Hat man da etwa kein Vertrauen mehr in den viel beschworenen Markt, der vermeintlich alles besser regelt ?