Nach einem Koalitionsausschuss hat die Bundesregierung am Mittwoch entschieden, vorerst keine Senkung der Stromsteuer für Unternehmen und private Haushalte zu beschließen, sondern nur für das produzierende Gewerbe. Im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD aber genau diese Senkung angekündigt. Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil begründen dies mit der derzeitigen Haushaltslage.
Der Rückzieher sorgt für scharfe Kritik. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Groß- und Außenhandelsverband BGA werfen der Koalition Wortbruch vor. „Auf das Wort der Bundesregierung ist offenbar kein Verlass. Wenn nicht einmal ein zentrales Entlastungsversprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst wird, sehe ich schwarz für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland“, kommentiert HDE-Präsident Alexander von Preen.
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