Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Keine Faktenchecks mehr bei Facebook und Co. – Zuckerberg will Richtungswechsel

Veröffentlicht: 07.01.2025
imgAktualisierung: 07.01.2025
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 1 Min.
07.01.2025
img 07.01.2025
ca. 1 Min.
Meta
diy13@ya.ru / Depositphotos.com
Bald wird es keine Faktenchecks mehr auf den Meta-Plattformen geben. Das kündigt Zuckerberg in einer Videobotschaft an.


Nach der US-Wahl 2016 machte es sich Facebooks Mutterkonzern Meta zur Aufgabe, Fake News, Hass und Hetze so gut es ging einzuschränken. In einer Videobotschaft, die Mark Zuckerberg unter anderem auf Instagram veröffentlichte, kündigte er nun an, eine neue Richtung einzuschlagen. 

Zuckerberg gab bekannt, dass es zukünftig weniger Restriktionen und keine Faktenchecks mehr auf der Plattform geben wird. Zuckerberg spricht davon, dass er eine „freie Meinungsäußerung wiederherstellen“ werde, wie der Spiegel berichtete

Orientierung an Musk

Statt externen Faktenchecks soll es zukünftig sogenannte Community Notes geben, bei denen Nutzer:innen selbst Hinweise unter Beiträgen geben können. Warnhinweise zu potenziell falschen Informationen sollen außerdem weniger prominent angezeigt werden.

Zuckerberg orientiert sich dabei an Elon Musk, der, nachdem er Twitter übernommen hat, viele zuvor gesperrte Beiträge und Accounts wieder freischalten ließ. Auch hier wird seit der Übernahme mehr auf „freie Rede“ und weniger auf Moderation gesetzt.

Für X bedeutete dieser Schritt, dass wieder mehr Desinformation sowie radikale Ansichten auf der Plattformen zu finden sind und sich viele Werbekunden zurückzogen. Zuckerberg kündigte zudem an, dass das Moderationsteam von Kalifornien nach Texas verlegt wird, hier gebe es weniger Bedenken zu politischer Voreingenommenheit.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 07.01.2025
img Letzte Aktualisierung: 07.01.2025
Lesezeit: ca. 1 Min.
Artikel weiterempfehlen
Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

KOMMENTARE
2 Kommentare
Kommentar schreiben

Ralf
08.01.2025

Antworten

Was machen dann die ganzen Werbekunden in Zukunft, wenn alle Social Media Plattformen so werden wie X? Stellen diese die Werbung ein oder werden diese weniger wählerisch?
Torsten
08.01.2025

Antworten

"Desinformation" sind Informationen die heute falsch sind, weil sie nicht gewünscht sind und in 6 Monaten korrigiert werden müssen. Wir müssen endlich wieder mehrere Meinungen zulassen. Es gibt nicht immer diese eine "richtige" Ansicht. "Mist" und falsche Meldungen gab es immer schon. Niemand hat das komplette Wissen gepachtet...