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Ikea warnt: Trump-Zölle könnten Preise extrem in die Höhe schnellen lassen

Veröffentlicht: 21.01.2025
imgAktualisierung: 21.01.2025
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
21.01.2025
img 21.01.2025
ca. 2 Min.
Ikea Gebäude
blinow61 / Depositphotos.com
Der neu gewählte US-Präsident Trump will künftig hohe Strafzölle erheben. Das bedeutet auch höhere Kosten für deutsche Verbraucher.


Der Möbelkonzern Ikea hat jetzt vor möglichen Preissteigerungen gewarnt, falls US-Präsident Donald Trump seine angekündigten Strafzölle auch tatsächlich einführt. Bereits im Wahlkampf hatte Trump betont, im Falle eines Sieges Importe mit hohen Zöllen belegen zu wollen.

Jesper Brodin, Chef des Ikea-Mutterkonzerns Ingka, äußerte sich dazu jetzt auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos und betonte, dass internationale Unternehmen von harmonisierten Zöllen profitieren, weshalb Handelsbarrieren für Ikea und andere Unternehmen problematisch wären. Ein weiterer Ikea-Manager äußerte sich bereits vor einigen Wochen kritisch zu den geplanten Zöllen und betonte, dass „Handelsbarrieren auf der ganzen Welt, sei es von einem Land oder einem anderen Land, für Ikea die Möglichkeiten einschränken, Dinge für viele Menschen erschwinglicher zu machen“, wie er beim Spiegel zitiert wird.

Deutschland könnte 300.000 Arbeitsplätze verlieren

Neben der Zollproblematik sieht Ikea aber noch weitere Herausforderungen. Die Inflation und hohe Zinssätze haben laut Brodin in den letzten Jahren die Konsumlaune der Menschen erheblich gedämpft. Dennoch zeigt sich der Konzern optimistisch, dass die Nachfrage nach den Produkten wieder ansteigen wird und zeigt sich bestrebt, trotz globaler Handelsbarrieren und wirtschaftlicher Herausforderungen erschwingliche Produkte anzubieten.

Aber nicht nur der schwedische Möbelgigant wäre von Trumps Strafzöllen betroffen, sondern auch Mexiko, Kanada, China und die EU, einschließlich Deutschland, müssten mit weitreichenden wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen. Nach Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) könnten in Deutschland rund 300.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Dies berichtete die Tagesschau bereits Mitte Januar. Diese Entwicklung sorgt nicht nur bei Ikea, sondern auch bei anderen weltweit agierenden Konzernen für Unsicherheit.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 21.01.2025
img Letzte Aktualisierung: 21.01.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

Corinna Flemming

KOMMENTARE
2 Kommentare
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K.I
23.01.2025

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Meinung: Die EU ist so zerrissen und schlecht aufgestellt das wir seit Jahren der Spielball großer Nationen sind! Populisten sorgen dafür das alles weiter auseinanderbricht. Schafft doch einfach die EU ab. Die Länder der EU kochen doch alle ihr eigenes Süppchen. Zusammenhalt und Einigkeit gibt es dort nicht! Ganz im Gegenteil! Das Projekt EU ist gescheitert!
chris
22.01.2025

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Tja, wenn Deutschland und die EU sich mal selber absichern würden, anstelle immer bei anderen mit dem Fuß in der Tür zu stehen! Sich immer auf andere zu verlassen, ist falsch, und scheinbar kann die EU nur durch auf die Fresse fallen daraus lernen. Trump macht es genau richtig aus der Sicht der Amerikaner ist das für die Menschen dort genau die richtige Wirtschaftspolitik und durchweg nachvollziehbar.