Die aktuelle Marktanalyse lässt keinen Spielraum für Interpretationen: Ein Umsatzrückgang von 22 Prozent im Median ist ein Alarmsignal für den deutschen Mittelstand. Wir erleben derzeit eine gefährliche Verschiebung der Marktmacht. Während subventionierte Player aus Fernost mit ungleichen Waffen kämpfen und Amazon sein Logistik-Netzwerk weiter ausbaut, bleiben die kleinen Händler oft auf der Strecke – oder verfangen im Netz der EU-Bürokratie. Doch Resignation ist keine Option.
Große wachsen, Kleine verlieren: Der deutsche Online-Handel sortiert sich neu
Diese Zahlen sollten uns wachrütteln: Ein Rückgang von 22 Prozent beim Medianumsatz ist ein strukturelles Problem, das vor allem kleine Händler trifft. Wer glaubt, dass fairer Wettbewerb gegen subventionierte Plattformen wie Temu und Shein ohne politisches Handeln möglich ist, täuscht sich – hier braucht es endlich gleiche Spielregeln.
Händlerbund bietet Lösung für Bevollmächtigte bei EU-weitem Versand
Die neue Verpackungsverordnung stellt viele Händler vor echte Probleme. Deshalb haben wir gemeinsam mit Interzero eine Lösung entwickelt, die den bürokratischen Aufwand auf ein Minimum reduziert. Wir warten nicht darauf, dass die Politik es einfacher macht. Wir machen es selbst einfacher.
Amazon öffnet Logistiknetzwerk: Angriff auf DHL, Hermes und Co.
Amazon macht seine gesamte Logistik für Drittunternehmen zugänglich – und tritt damit in direkte Konkurrenz zu DHL. Händler sollten genau abwägen, was es bedeutet, noch einen weiteren zentralen Bereich ihres Geschäfts in Amazons Hände zu legen. Wer auf kurze Sicht Effizienz gewinnt, gibt auf lange Sicht Unabhängigkeit auf – und die ist im E-Commerce ein unterschätztes Gut.
Tim Arlt
Händlerbund-CEO
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