Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Überlebenskampf: Können kleine Händler gegen Giganten und Bürokratie bestehen?

Veröffentlicht: 07.05.2026
imgAktualisierung: 07.05.2026
Geschrieben von: Tim Arlt
Lesezeit: ca. 2 Min.
07.05.2026
img 07.05.2026
ca. 2 Min.
Sinkende Zahlen, Verpackungslösung EU, DHL, Hermes von Amazon Schachmatt gesetzt
Erstellt mit KI
Handel am Scheideweg: Während Giganten wie Temu den Markt fluten, geraten Kleine unter Druck. Dazu frisst die Bürokratie Energie.


Die aktuelle Marktanalyse lässt keinen Spielraum für Interpretationen: Ein Umsatzrückgang von 22 Prozent im Median ist ein Alarmsignal für den deutschen Mittelstand. Wir erleben derzeit eine gefährliche Verschiebung der Marktmacht. Während subventionierte Player aus Fernost mit ungleichen Waffen kämpfen und Amazon sein Logistik-Netzwerk weiter ausbaut, bleiben die kleinen Händler oft auf der Strecke – oder verfangen im Netz der EU-Bürokratie. Doch Resignation ist keine Option.

Große wachsen, Kleine verlieren: Der deutsche Online-Handel sortiert sich neu

Diese Zahlen sollten uns wachrütteln: Ein Rückgang von 22 Prozent beim Medianumsatz ist ein strukturelles Problem, das vor allem kleine Händler trifft. Wer glaubt, dass fairer Wettbewerb gegen subventionierte Plattformen wie Temu und Shein ohne politisches Handeln möglich ist, täuscht sich – hier braucht es endlich gleiche Spielregeln.

Händlerbund bietet Lösung für Bevollmächtigte bei EU-weitem Versand

Die neue Verpackungsverordnung stellt viele Händler vor echte Probleme. Deshalb haben wir gemeinsam mit Interzero eine Lösung entwickelt, die den bürokratischen Aufwand auf ein Minimum reduziert. Wir warten nicht darauf, dass die Politik es einfacher macht. Wir machen es selbst einfacher.

Amazon öffnet Logistiknetzwerk: Angriff auf DHL, Hermes und Co.

Amazon macht seine gesamte Logistik für Drittunternehmen zugänglich – und tritt damit in direkte Konkurrenz zu DHL. Händler sollten genau abwägen, was es bedeutet, noch einen weiteren zentralen Bereich ihres Geschäfts in Amazons Hände zu legen. Wer auf kurze Sicht Effizienz gewinnt, gibt auf lange Sicht Unabhängigkeit auf – und die ist im E-Commerce ein unterschätztes Gut.

Veröffentlicht: 07.05.2026
img Letzte Aktualisierung: 07.05.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Tim Arlt

Tim Arlt

Händlerbund-CEO

KOMMENTARE
3 Kommentare
Kommentar schreiben

Knut
08.05.2026

Antworten

Ich hätte vom Händlerbund mal ein wenig Widerstand und Lobbyarbeit bei den neuen EU-Gesetzen erwartet. Was Ihr schreibt ist nämlich richtig. Warum protestiert Ihr nicht für Eure tausenden zahlenden Mitglieder? Warum macht Ihr so wenig Druck. Mir kommt es so vor, als ob der Händlerbund den Bürokratie-Wahnsinn aus Brüssel als gottgegeben hinnimmt. Und auf einen Dienstleister hinzuweisen, der seit Jahren Meldungen im Ausland macht ist nett, aber das kann heute auch jede KI (beitragsfrei). Interzero bietet sicher eine vergleichsweise einfache Lösung, aber zu was für einem Preis? Unter 6000 EUR jährlichen Kosten für den neuen EU Verpackungs-Quatsch ist man da nicht dabei. Für was braucht es denn sonst einen Händlerbund? Wenigstens um Ausnahmen und Freigrenzen für kleine Händler hättet Ihr mal kämpfen können.
KI
08.05.2026

Antworten

Meinung: und unsere tolle Deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie auch Gas Kathy genannt hilft kräftig mit Deutschland gegen die Wand zu fahren!
cf
08.05.2026

Antworten

Gedanke zum Wochenende: Mich würde mal interessieren was passiert, wenn die kleinen Shops alle schließen und nur noch amazon, shein und temu übrigbleiben. Ob die Menschen da draußen dann zufrieden und glücklich sind, weil es da so schön günstig ist und die Auswahl viel bequemer von drei Unternehmen aufdoktriniert werden kann? Man muss sich nicht mehr überlegen welche Farbe von T-Shirt man tragen will. Wenn es nur noch 3 Anbieter gibt und alle lassen beim gleichen Hersteller produzieren (auch kleine Hersteller werden ja total überbewertet), dann gibt es halt immer nur eine Farbe für alle, dafür aber billig. An alle die gerne mal einen Stadtbummel machen: "Kein Thema, wir machen aus den großen Glasflächen der Schaufenster in den Innenstädten Graffiti-Flächen, damit ihr zumindest noch etwas buntes in den sonst leeren Schaufenstern seht." Wobei, wenn ich genau überlege wäre es wohl besser diese zu verspiegeln - Dann kann jeder sehen wer für den Zustand verantwortlich ist :-)