Von unwahren Behauptungen und falschen Produkt-Anwendungen
Es ist eine Zahl, die definitiv aufhorchen lässt: 99 Prozent von insgesamt 180 befragten Händlerinnen und Händlern haben nach eigenen Angaben bereits unfaire Bewertungen erhalten. Doch was sind eigentlich „unfaire Bewertungen“? In welchen Formen und Facetten treten sie im Geschäftsalltag in Erscheinung?
Am häufigsten treten sie nach Angaben der Handelnden (83 Prozent) als unwahre Aussagen auf. Beispiele hierfür gibt es viele: etwa, wenn Menschen Produkte bewerten, die sie nie erhalten haben, oder wenn sie Sachverhalte falsch wiedergeben. Unfair wird es häufig auch dann, wenn Kundinnen und Kunden Dinge bewerten, auf die Seller gar keinen Einfluss haben. 73 Prozent der Befragten gaben solche Fälle an, in denen etwa eine verspätete Zustellung durch den Paketdienst oder ein unfreundlicher Paketbote das Einkaufserlebnis trübten.
Verrückt wird es außerdem, wenn Kundinnen und Kunden die Produktbeschreibungen nicht lesen und eine ungerechtfertigte Bewertung abgeben, nachdem sie den Artikel falsch verwendet haben (64 Prozent). 55 Prozent der Teilnehmenden berichteten außerdem, dass eine unfaire Bewertung schon als Druckmittel gegen sie eingesetzt wurde. Jeder Vierte musste überdies schon Beleidigungen durch die Kundschaft verzeichnen.

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