Galeria: Acht Warenhaus-Standorte stehen auf der Kippe

Veröffentlicht: 11.03.2026
imgAktualisierung: 11.03.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
11.03.2026
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Galeria verhandelt an acht Standorten über neue Mietkonditionen. Scheitern die Gespräche, könnten weitere Filialschließungen drohen.


Galeria Karstadt Kaufhof hat Verhandlungen über neue Mietkonditionen an acht Warenhaus-Standorten angekündigt. Betroffen sind die Standorte München Rotkreuzplatz, Berlin Kurfürstendamm und Hermannplatz, Mannheim, Braunschweig, Aschaffenburg, Köln Breite Straße und Köln Hohe Straße. „Sollte es nicht gelingen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen, die allen Parteien eine langfristige Zukunft eröffnet, besteht auch die Möglichkeit von Schließungen“, teilt Galeria laut Wirtschaftswoche mit.

Zwischenbilanz für die Flächenstrategie

Insidern zufolge fordert Galeria teils deutliche Mietsenkungen und eine Übernahme von Sanierungskosten durch Vermieter – etwa in Kölns Hohe Straße, wo die Miete bereits im letzten Insolvenzverfahren stark gefallen war. Am Münchner Rotkreuzplatz läuft der Vertrag Ende 2026 aus. Umbaupläne der Eigentümer sehen weniger Verkaufsfläche vor.

Im Hintergrund wächst Skepsis in der Branche: Nach mehreren „Sanierungsbeiträgen“, Filialschließungen und Insolvenzverfahren gilt Galeria nicht mehr als besonders attraktiver Mieter. Die einst große Warenhauskette befindet sich im Überlebenskampf.

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Veröffentlicht: 11.03.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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