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Cyberangriff auf Flink: Erpresser fordern Lösegeld von Kunden

Veröffentlicht: 29.09.2026
imgAktualisierung: 29.09.2026
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
29.09.2026
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ca. 2 Min.
Flink Rad
PhotographerFromAmsterdam / Depositphotos.com
Cyberkriminelle konnten beim Lebensmittel-Lieferdienst Flink offenbar Kundendaten abgreifen. Nun fordern sie Lösegeld – von den Kunden.


Nach einem Cyberangriff auf den Lebensmittel-Lieferdienst Flink kommt es jetzt zu einem kuriosen Vorgehen der Angreifer: Nachdem sie offenbar persönliche Daten von Kunden und Mitarbeitern des Unternehmens erbeuten konnten, wollten sie von Flink Lösegeld erhalten.

Doch der Lebensmittel-Lieferdienst ging auf diese Forderung wohl nicht ein und habe nach eigenen Angaben nicht mit den Angreifern verhandelt, wie t3n berichtet. Jetzt wenden sich die Kriminellen offenbar direkt an die Kunden von Flink. Nach Einschätzung von t3n handelt es sich dabei um ein im deutschsprachigen Raum beispielloses Vorgehen.

Erpresser fordern Ether von den Kunden

Konkret sollen die Erpresser E-Mails an Kunden schicken, in denen sie direkt namentlich angesprochen und zur Zahlung von 0,005 Ether – umgerechnet etwa 11,50 Euro – aufgefordert werden. Sollte die Zahlung nicht erfolgen, drohen die Kriminellen damit, die persönlichen Daten zu verkaufen.

Unklar ist, ob die Erpresser tatsächlich davon ausgehen, dass eine große Zahl der Kunden dieser Aufforderung nachkommen oder mit der Aktion vielmehr der Druck auf Flink erhöht werden soll. Das Unternehmen fordert die betroffenen Kunden auf, nicht auf die Geldforderung einzugehen.

Insgesamt wollen die Angreifer offenbar 100 Ether (232.000 Euro) einsammeln. Wenn diese Summe erreicht wird, so ihr Versprechen, würden sie sämtliche gestohlenen Nutzerdaten löschen. Ob das aber tatsächlich passieren würde, ist zweifelhaft und schwer zu überprüfen. Die Kundendaten könnten auch in der Zukunft für weitere Angriffe verwendet werden.

Daten von einer Million Kunden abgegriffen

Bei ihrem Angriff sollen die Erpresser Daten von rund einer Million Kunden und 13.000 Mitarbeitern erlangt haben. Diese Zahlen bestätigte Flink bisher nicht, räumte aber ein, dass es einen Sicherheitsvorfall mit dem Abfluss personenbezogener Daten gegeben habe. In den abgegriffenen Datensätzen sollen Namen, E-Mail-Adressen, Postanschriften und Telefonnummern enthalten sein. Passwörter, Bank- und Zahlungsdaten seien allerdings nicht betroffen.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 29.09.2026
img Letzte Aktualisierung: 29.09.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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