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Bürokratie frisst Milliarden: Berichtspflichten belasten deutsche Unternehmen

Veröffentlicht: 26.01.2026
imgAktualisierung: 26.01.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
26.01.2026
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Viele Dokumente auf dem Schreibtisch
Rawpixel / Depositphotos.com
Berichtspflichten verursachen Bürokratiekosten in Milliardenhöhe für deutsche Unternehmen. Die Wirtschaft fordert dringend Erleichterungen.


Die Bürokratiekosten für deutsche Unternehmen bleiben trotz eines leichten Rückgangs auf einem hohen Niveau. Laut Statistischem Bundesamt belaufen sie sich aktuell auf 62,5 Milliarden Euro pro Jahr – rund 4 Milliarden weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Informationspflichten hat sich von Januar 2025 bis heute nur marginal verringert. Veröffentlicht wurden die Zahlen nach einer Anfrage von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht.

325.000 zusätzliche Angestellte statt „Bürokratie-Schredder“

Eine Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass deutsche Firmen seit 2022 etwa 325.000 neue Arbeitskräfte eingestellt haben, um die gestiegene Bürokratie zu bewältigen. Besonders belastend empfinden Unternehmen Vorgaben wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), EU-IT-Sicherheitsregeln und das Lieferkettengesetz.

Die Bundesregierung hat zwar eine Modernisierungsagenda für weniger Bürokratie beschlossen, doch erst kürzlich räumte Bundeskanzler Merz ein, dass der Bürokratieaufwand nach wie vor zu hoch sei.

Kritiker:innen wie BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht sprechen laut Heise von einem „Konjunkturkiller“: „Die Bundesregierung hatte versprochen, den Bürokratie-Dschungel zu lichten. Tatsächlich sind die Berichtspflichten weiter auf Rekordniveau.“ Deutschland brauche einen „echten Bürokratie-Schredder“.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 26.01.2026
img Letzte Aktualisierung: 26.01.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
2 Kommentare
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K.I
27.01.2026

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Meinung: Bundeskanzler Merz belegt zu unrecht die Kanzlerposition. Das hat er in der kurzen Amtszeit allen klar zu verstehen gegeben! Immer nur bla bla bla! Merz kritisierte Merkels Kurs als zu moderat und bezeichnete ihre Regierung später als "grottenschlecht". Wie sollen wir jetzt seinen Kurs nennen? Unterirdisch, katastrophal, lausig, miserabel, unter aller Kritik?
DFr
27.01.2026

Antworten

Für Kleinstunternehmer wie mich ist die Belastung durch ständige ÄNDERUNGEN und unverständliche Absurditäten genauso groß wie die Belastung durch Regeln selbst. Früher dachte ich, das sei nur ein Nebeneffekt, des Regulierungswahns. Inzwischen gaube ich, dass das Absicht ist. Wer sich heute noch als One-Man-Show regelkonform im B2C-Onlinehandel selbständig machen möchte ist entweder naiv oder mutig. Und bitte: ich kann "is aber EU-Vorgabe, können wir gar nichts dafür." nicht mehr hören. Wenn Deutschland nicht mitspielen würde, würde in der EU gar nichts ausrichten können. Das Wohl des Verbrauchers steht überdies keinesfalls im Mittelpunkt.