Die Wettbewerbsprüfer haben die Übernahmen von Semrush durch Adobe im Vorprüfverfahren fusionskontrollrechtlich freigegeben, wie das Bundeskartellamt mitteilt. Im Fokus der Prüfung stand die Optimierung von Inhalten für generative KI-Systeme. „Da eine erhebliche Verstärkung der Marktstellungen infolge des Zusammenschlusses etwa im Bereich des sich sehr dynamisch entwickelnden Feldes der Antwortmaschinenoptimierung und des Content Managements nicht von vornherein auszuschließen war, hat das Bundeskartellamt substantielle Ermittlungen bei Kunden und Wettbewerbern vorgenommen“, erklärt Kartellamtspräsident Andreas Mundt.
Die Untersuchungen hätten allerdings „keine ernsthaften Bedenken zutage gefördert“, sondern gezeigt, dass es „ausreichende Ausweichalternativen“ gebe. Eine Marktabschottung über eine Bündelung der Produkte von Adobe und Semrush sei deshalb nicht zu befürchten, erklärt Mundt weiter.
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