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Offline: Amazon will auch stationär verkaufen

Veröffentlicht: 10.10.2014
imgAktualisierung: 24.01.2017
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
10.10.2014
img 24.01.2017
ca. 2 Min.
Amazon geht offline: Das US-Unternehmen von Jeff Bezos will in den stationären Handel einsteigen und noch vor Weihnachten ein Ladengeschäft in New York eröffnen.


Amazon ist der größte Konkurrent vieler Online-Händler: Das Unternehmen bietet ein unglaublich breites Sortiment, verschiedene kundenfreundliche Serviceleistungen und hat genügend Kapital im Rücken, um reichlich für die eigenen Zwecke zu werben. Nur eins kann Amazon noch nicht vorweisen: ein stationäres Ladengeschäft. – Zumindest bis jetzt. Denn entsprechende Pläne sollen bereits in der Schublade liegen.

Amazon Logo

(Bildquelle latenightnonsense_amazon_logo: Adrienne Third via Flickr.com, bestimmte Rechte vorbehalten)

Die Welt sieht einem wirtschaftlichen Highlight entgegen – zumindest, wenn man es mit den Augen von Amazon betrachtet. Denn das Unternehmen von Jeff Bezos strebt weiter der Allmacht auf dem Markt entgegen. Und wie könnte dies besser gelingen, als neben dem gigantischen Online-Geschäft nun auch ein klassisches, stationäres Ladengeschäft zu eröffnen?

Amazons Ladengeschäft als erstes von vielen?

Nach Informationen von Spiegel Online sollen entsprechende Pläne bereits eine konkrete Form angenommen haben. Und als Ort dieses Spektakels (andere mögen es unter Umständen nur als „Ladeneröffnung“ bezeichnen) hat sich Amazon natürlich nicht irgendein Plätzchen ausgesucht, sondern die New Yorker Innenstadt, genauer gesagt Manhatten. Unweit entfernt von weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Empire State Building.

Natürlich will sich Amazon nicht lumpen (und zugleich das größte Geschäft des Jahres entgehen) lassen: Von daher wird eine Eröffnung des Amazon-Stores noch vor Weihnachten erwartet. Dann sollen Kunden das Ladengeschäft nutzen können, um beispielsweise ihre online bestellten Wunschartikel abzuholen oder Produkte vor Ort zu retournieren. Darüber hinaus soll es eine Art Miniatur-Lagerhaus geben, das zumindest mit einem verringerten Sortiment aufwarten kann. Das Lager soll einen Same-Day-Delivery-Service innerhalb New Yorks ermöglichen.

Sollte sich das Konzept bewähren und Erfolge verzeichnen, ist davon auszugehen, dass Amazon ähnliche Geschäfte natürlich auch andernorts eröffnet.

Ob Amazon das New Yorker Ladengeschäft als permanente Lösung betrachtet oder lediglich als vorübergehenden PopUp-Store, wird sich zeigen.

Veröffentlicht: 10.10.2014
img Letzte Aktualisierung: 24.01.2017
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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