Menschen, die sich im Internet bewegen, dort shoppen, berufliche oder private Tätigkeiten vollführen, sind auf den Schutz ihrer Daten angewiesen. Wenn die digitale Privatsphäre verletzt wird, kann dies unangenehme und teils gravierende Folgen haben. Auch in der vergangenen Woche gab es wieder einen Zwischenfall. – Betroffen sind diesmal Kunden der Post-Tochter DHL.

(Bildquelle Schloss: Kasper Nymann via Shutterstock)
Am vergangenen Mittwoch soll es bei der Post-Tochter DHL zu einem Zwischenfall gekommen sein, der die Privatsphäre der Kunden verletzte und persönliche Daten offenlegte. Nach Informationen von Spiegel Online waren über eine Zeitspanne von mindestens vier Stunden fremde Verbraucherinformationen für Unbefugte einsehbar.
Dabei sollen Nutzern im Zuge der DHL-Sendungsverfolgung mittels Smartphone oder Tablet-PC sensible Daten anderer Kunden angezeigt worden sein: Offengelegt wurden dabei anscheinend Empfängernamen, E-Mail-Adressen und Zustellorte, Paketnummern sowie die zugehörigen Absender der Sendungen. Die Rede ist von hunderten Datensätze, die innerhalb „kürzester Zeit“ einsehbar waren.
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