IBM Watson soll für den Handel fit gemacht werden
Schon länger ist IBM auf der Suche nach einem adäquaten Geschäftsmodell für seinen Supercomputer, der vor allem durch seine Auftritte in Fernsehsendungen wie „Jeopardy“ der Öffentlichkeit bekannt ist. Das Technologieunternehmen hatte erst Anfang des Jahres rund 100 Millionen US-Dollar investiert und rund 2.000 Mitarbeiter ausgewählt, um Watson für den Online-Handel zu rüsten.
Im Juli unterzeichnete IBM einen Vertrag mit Apple, der eine Kooperation der beiden Unternehmen vorsieht. Zusammen wollen IBM und Apple künftig Anwendungen in den Bereichen Handel, Healthcare, Payment, Transport oder Versicherungswesen für Watson entwickeln.
Auf einer Fashion-Konferenz Anfang der Woche hat IBM Medienberichten zufolge von dem neuen Fashion-Projekt gesprochen. Demnach hat IBM eine Studie vorgestellt, die nahelegen würde, wie wichtig künftig die Verschmelzung von Online- und Offline-Handel sei. IBM Watson würde genau an dieser Schnittstelle ansetzen und künftig als eine Art virtueller Assistent für Kunden fungieren. So würde eine Watson-App zum Beispiel die Stimmung des Nutzers erkennen und ihm dementsprechend Einkaufsvorschläge, zum Beispiel die passende Bekleidung, unterbreiten.
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