Online-Händler müssen für Nutzung Gebühren bezahlen
Twitter arbeitet bereits seit Jahren an der Möglichkeit, seine Nutzer direkt über die eigene Plattform einkaufen zu lassen. Doch erst in den vergangenen Monaten, auch seitdem der ehemalige Geschäftsführer von Ticketmaster Nathan Hubbard für Twitter arbeitet, verstärken sich die Anzeichen: Im Juni tauchte der „Kaufen“-Button in einzelnen Tweets auf und Twitter kooperierte testweise mit dem Online-Shop Fancy. Nutzer konnten direkt über Twitter bei Fancy einkaufen.
Auch Amazon hat mit der Aktion #AmazonCart im Mai Twitter als Plattform für sich ausprobiert. Twitter-Nutzer konnten dabei direkt Produkte aus ihrer Twitter-Timeline mit nur einem Hashtag in ihren Online-Warenkorb bei Amazon legen. Amazon hielt sich damit die Option offen, einzelne Produkte über Werbeanzeigen bei Twitter erscheinen zu lassen. Twitter-Kunden konnten hingegen das Produkt in den Amazon-Warenkorb legen und zu einem späteren Zeitpunkt bei Amazon kaufen.
Für Online-Händler wird natürlich abzuwarten sein, welche Anforderungen und Gebührenmodelle Twitter für teilnehmende Unternehmen erhebt und ob es sich wirklich um ein konkurrenzfähiges Marktplatzkonzept handelt.
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