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Smart Home: Technologie-Boom für die eigenen vier Wände

Veröffentlicht: 17.07.2014
imgAktualisierung: 17.07.2014
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 3 Min.
17.07.2014
img 17.07.2014
ca. 3 Min.
Das Thema Smart Home, also die Nutzung innovativer Geräte, die das Wohnen regulieren, spielt im E-Commerce eine immer wichtigere Rolle. Auch Amazon will hier nun punkten.


Wohnlich, wohnlicher, Smart Home: Die Zukunft des Wohnens ist bestimmt von technischen Neuerungen, die das private Leben analysieren, regulieren und optimieren. Immer mehr Anbieter siedeln sich im Sektor mit intelligenten Home-Technologien an. Und auch Amazon will nun sein Engagement in diesem Bereich deutlich ausbauen.

Smart Home auf dem Vormarsch

(Bildquelle Smart Home: Macrovector via Shutterstock)

Intelligente Haushaltssysteme und Netzwerke sind schon heute in der Lage, das alltägliche Wohnen bequemer und einfacher zu machen: Sie können dabei helfen, Energie- und Heizkosten zu sparen, erlauben einen Zugriff auf verschiedene Heimsysteme von unterwegs, bestellen zur Neige gegangene Kühlschrank-Inhaltes automatisch nach oder ermöglichen ein ferngesteuertes Füttern der Haustiere.

Immer wieder und immer schneller werden die Grenzen der bestehenden Smart Home-Möglichkeiten geknackt und erweitert. Innerhalb kürzester Zeit ersetzen immer komplexere Standards die älteren Versionen. Gemäß dieser Entwicklung geht eine Studie zum Umsatz mit intelligenten Haushaltsgeräten davon aus, dass allein im kommenden Jahr mit Smart Home-Technologien ein weltweiter Umsatz von über 15 Milliarden US-Dollar erreicht wird – das entspricht etwa 11 Milliarden Euro.

Prognose zum Umsatz mit intelligenten Haushaltsgeräten

19 Milliarden Umsatz bis 2015

Und dieser positive Trend wird sich weiter und exponentiell verstärken. Nach Informationen des VDE, dem Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik, könnten im Jahr 2025 allein die deutschen Umsätze mit Smart Home-Technologien auf gigantische 19 Milliarden Euro klettern. Viele Unternehmen wollen sich diese Entwicklung nicht durch die Finger rinnen lassen und verstärken derzeit ihr Aufgebot.

Und da Amazon in den seltensten Fällen eine Möglichkeit der Gewinnsteigerung verpasst, arbeitet auch das US-Unternehmen gerade daran, sich ein Stück von Smart Home-Kuchen zu sichern. Zugpferd dieser Bestrebung ist ein frisch gelaunchter Store mit dem Titel „Intelligentes Zuhause“, der alle Facetten und Wünsche innovativer Heim-Technologien in den Blick rückt. Laut Amazon befinden sich zum Start bereits über tausend Produkte aus den Bereichen Energie & Beleuchtung, Überwachung & Sicherheit, Netzwerk-Zubehör, Haushalt sowie Entertainment im Angebot:

„Angefangen bei Sicherheitskameras über Staubsauger-Roboter bis hin zu drahtlosen Soundsystemen – mittlerweile ist es möglich, das gesamte Zuhause auf Knopfdruck zu steuern“, kommentiert Xavier Garambois, Vice President of EU Retail bei Amazon. „Die Kunden können sogar veranlassen, dass ihr Haus perfekt temperiert ist und ihr Lieblingssong läuft, wenn sie durch die Eingangstür gehen. Mit einer schnellen Lieferung nach Hause oder an den Arbeitsplatz war es nie einfacher, die Zukunft direkt nach Hause zu bringen.“

Der Markt ist in Bewegung

Auch andere Großunternehmen lassen sich beim Thema Smart Home nicht lumpen. Wie chip.de kürzlich informierte, arbeiten namhafte HighTech-Firmen wie Samsung oder Nest an einem neuen, gemeinsamen Funkstandard namens „Thread“, der die Basis für innovative Heim-Elektronik bilden soll. Die Mängel älterer Technologien wie WLAN oder Bluetooth sollen auf diesem Wege umgangen und überwunden werden. So kann Thread beispielsweise gleichzeitig für bis zu 250 Geräte genutzt werden und darüber hinaus äußert energieeffizient arbeiten können.

In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr StartUps auf das internationale Smart Home-Parkett gewagt. Nicht wenige konnten mit ihren neuen Konzepten und innovativen Ideen einen komfortablen Exit erreicht. Und auch kleine und mittelständische Händler werden in den kommenden Jahren wohl vom Verkauf solcher Smart Home-Technologien profitieren können.

Veröffentlicht: 17.07.2014
img Letzte Aktualisierung: 17.07.2014
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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