Die Bedeutung und Relevanz der Verbraucherrechterichtlinie ist den meisten Händlern inzwischen klar. Doch wie sieht es eigentlich mit der Internationalisierung des Online-Handels aus? – Schließlich sollte die neue Richtlinie den grenzüberschreitenden E-Commerce wesentlich vereinfachen und stützen. Werden deutsche Anbieter ihr Geschäft wirklich länderübergreifend ausbauen? Eine neue Studie und Infografik des Versanddienstleisters Hermes gibt Auskunft.

(Bildquelle Internationaler Handel: koya979 via Shutterstock)
Glaubt man der neuen Hermes-Studie, so haben 8 von 10 Händler im vergangenen Jahr ihre Waren ins Ausland versendet. Eine beachtliche Zahl, obwohl hierbei auch festzuhalten ist, dass der Anteil des internationalen Geschäfts am gesamten Versandvolumen der Anbieter tendenziell noch relativ gering ist. Anders formuliert: Das Hauptaugenmerk der meisten deutschen Händler liegt immer noch innerhalb Deutschlands.
Bei jenen Händlern, die ihre Produkte auch international anbieten, liegt besonders Österreich mit knapp 87 Prozent hoch im Kurs. Doch auch in die Schweiz, nach Frankreich, in die Benelux-Staaten und nach Italien wird der Studie zufolge recht häufig versendet.

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