Amazon und eBay sind als Big Player des Online-Handels für kleinere Mitbewerber eine schier unüberwindbare Konkurrenz. Anbieter, die im E-Commerce auch nur annähern mithalten wollen, müssen sich daher etwas einfallen lassen und sich beispielsweise in einem Nischensektor etablieren. So sieht man es aktuell bei Yatego. Die Online-Plattform startet das Portal „Yatego Local“ und rückt damit Einzelhändler in den Fokus seiner Bemühungen.

(Bildquelle Local: stationär einkaufen: marekuliasz via Shutterstock)
Yatego Local nennt sich das frisch gelaunchte Portal im Online-Handel, das sich ganz im bewährten Pinterest-Style präsentiert. Genau wie auf vielen anderen Plattformen empfängt ein bilderlastiger Stream aus einem buntgenmischten Sortiment die Kunden. Soweit nichts Neues. Doch es gibt einen gravierenden Unterschied: Wo die „herkömmlichen“ Anbieter ihre Waren hauptsächlich auf digitalem Wege anbieten, ist die neue Yatego-Tochter ausschließlich für Einzelhändler gedacht.
„Ausschließlich“ bedeutet in diesem Fall, dass nicht einmal ein Direktvertrieb via Online-Handel möglich ist. Klingt komisch, ist aber so. Denn auf Yatego Local dürfen Kunden zwar schauen und sich informieren, aber nicht kaufen. Gefällt dem Nutzer ein angebotener Sortimentsausschnitt auf der Startseite, kann er es sich auf einer detaillierten Artikelseite näher anschauen und bei Bedarf auf den digitalen Merkzettel setzen.
Außerdem erfährt der Nutzer hier (genau wie im laufenden Startseiten-Stream), in welchem Geschäft vor Ort die angepriesenen Produkte erworben werden können. Klickt man unter der regulären Adressangabe der Filiale auf den Button „Schau vorbei“, werden zusätzliche Informationen wie die entsprechende Google Maps-Karte, Kontaktdaten oder Öffnungszeiten aufgelistet. Im Zuge der Yatego Local-Konzeption bleibt den Usern dann jedoch nichts anderes übrig, als sich auf den Weg in das stationäre Geschäft zu machen.
Händler indes haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Waren bei Yatego Local anzubieten. Auf der Plattform können sie ihre Sortimente, Produkte oder Produktgruppen in bildzentrierter Form anbieten und somit in den Stream integrieren. Einzelne Artikel hingegen können im Bereich „Aktionen“ mit oder ohne spezifische Preisangaben offeriert werden.
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