Eine Unternehmensgründung ist der Traum tausender Menschen: Für Viele ist sie Ausdruck von Freiheit, Unabhängigkeit und auch Selbstverwirklichung. Doch die Industrie- und Handelskammern verzeichnen immer weniger Jungunternehmen. Woran das liegt? An der massiven Bürokratie in Deutschland, die sich für Gründungswillige häufig zum Kampf gegen Windmühlen entwickelt.

(Bildquelle Bürokratie: Dokumente: Mega Pixel via Shutterstock)
Es scheitert wohl nicht an mangelnden Ideen und Konzepten. Es scheitert nicht an Kreativität, Mut und Durchsetzungsvermögen. Es scheitert an der Bürokratie. – Die Industrie- und Handelskammern sehen das Interesse an StartUp-Gründungen auf einem historischen Tiefstand. Und das, weil deutschen Jungunternehmen endlose Akten- und Dokumentenkämpfe bevorstehen. Dies ergab eine neue Studie des DIHK (des Deutschen Industrie- und Handelskammertags).
Demzufolge hätten die Berater der IHK 2013 rund sieben Prozent weniger Gespräche mit StartUp-Gründern verzeichnet, als im Jahr davor. Insgesamt sollen es nicht mehr als etwa 235.000 Zusammenkünfte gewesen sein. Eric Schweitzer, Präsident des DIHK äußerte sich nach Informationen von Focus besorgt über diese Entwicklung von Jungunternehmen: „Nach der Fachkräftelücke kommt nun die Unternehmerlücke.“ Aus diesem Grund herrschte ein dringender Nachholbedarf „in Sachen Bürokratieabbau“. So müssten einige Hürden (wie etwa im Steuerrecht) deutlich verringert werden.
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