Dass man überhöhte Forderungen von Monopolisten nicht akzeptieren muss, zeigt im Moment Norwegen. Nachdem Google dort sehr hohe Gebühren für seinen E-Book Shop verlangt, boykottieren die Norweger Googles Angebot nahezu komplett.

(Bildquelle E-Books: Gts via Shutterstock)
Norwegen zeigt, wie man sich gegen überhöhte Forderungen von Großkonzernen wie Amazon & Co. zur Wehr setzt. Der aktuelle Fall ist vergleichbar mit dem Konflikt zwischen Amazon und dem Verlagshaus Hachette, nur dass diesmal die Verlage am längeren Hebel sind. Google hat norwegische Verlage unter Druck gesetzt und von ihnen gefordert, ihre E-Books im Google Play Store anzubieten und dafür mehr als 50 Prozent der Einnahmen an Google abzugeben. Die Masche hat allerdings nicht funktioniert, denn die norwegischen Verlage verzichten aktuell komplett auf Googles Play Store und veröffentlichen ihre E-Books wie gewohnt selbst.
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