Deutsche Unternehmen (egal ob Händler, Dienstleister oder Handwerker) kommen um eine Mitgliedschaft in den Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammern nicht herum. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und soll den Unternehmen viele Vorteile bringen. Doch in der Praxis gestaltet sich die Situation ganz anders: Hier wird der Unmut und die Kritik immer lauter, weil die Beiträge zu hoch und die Verschwendung innerhalb der Institution verheerend sein sollen.

(Bildquelle Geld in Ketten: cunaplus via Shutterstock)
Die Industrie- und Handelskammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Einerseits steht die Unternehmensförderung, die Aus- und Weiterbildung oder auch die Beratung in verschiedenen wirtschaftlichen Bereichen auf ihrer Agenda. Auf der anderen Seite sieht sie sich selbst als Sprachrohr der Wirtschaft gegenüber der Politik. Und um all diesen Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es des finanziellen Rückhaltes durch die zahlreichen Mitglieder.
Doch der Ruf der IHK hat schon bessere Zeiten erlebt. Immer wieder werden gravierende Mängel oder die massive Verwendung der horrenden Beiträge in den Mittelpunkt der Kritik gestellt. Obwohl es ein Thema ist, das zwar deutschlandweit fast alle Unternehmen betreffen dürfte, wissen viele Verbraucher nicht um die prekäre Lage. Im Zuge einer kürzlich ausgestrahlten Reportage des WDR dürfte nun (zumindest ein bisschen) Licht in dieses Dunkel gebracht worden sein. „Goldenes Handwerk – Reiche Kammern, arme Betriebe“ hieß die Sendung und rückt das Leiden und die Kritik kleinerer Unternehmen und bekannter Gegner des IHK-Systems in den Blick.
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Was die Qualität der Beratungen angeht habe ich, was die IHK angeht, sehr schlechte Erfahrungen. ich würde jedem raten jemanden zu fragen der sich damit auskennt und den findet er 100%ig nicht in der IHK.
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Für das alles muss ich noch Zwangsmitglieds beitrag zahlen. Das ist doch ein Witz.
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Nur gemeinsam könnte man etwas erreichen. Wo gibt es ein Forum, dem man sich anschließen kann, um gegen diese Schmarotzer zu kämpfen. ich bin dabei!!!!
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Hart erarbeitete Zwangsbeiträge werden für Sektempfänge und Prachtbauten ausgegeben.
Von den Geldern, die in Insolvenzen, Zweitfirmen und und und verschwinden ganz zu schweigen.
Wann ist endlich Schluß mit dieser Selbstbedienung smentalität der Kammern und dann muss man sich noch die grinsenden Typen ansehen, die das eigene Geld verprassen.
Und alles unter dem legalisierten Deckmantel staatlicher Demokratie.
Die gibt es dort schon seit Jahrzehnten nicht mehr bei 5% Wahlbeteiligung.
Das ist ein einziger Schmarotzervere in voll mit Parasiten. Das einzige was die wollen ist das Geld der Zwangsmitglieder.
Und jetzt befragt das BVerfG auch noch die staatlich Institutionen, die sich ihre Taschen mit dem Gel der IHK füllen.
Wann werden endlich nach den demokratischen Grundsätzen die Mitglieder befragt.
Das Ganze ist ein einziger Betrug - Betrug am Bürger
Betrug an Euch allen, die ihr eure Betreigsbeschei de immer schön freiwillig weiterbezahlt.
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einige Gebühren der Handelskammer Hamburg (2013) Jahresbeiträge
Nichtkaufleute: von 40 bis 135 Euro
Kaufleute mit HRG Eintrag bis 75000,00 Euros gleich 135,00 Euro Beitrag
Gewerbetreibende bis 500.000,- Euros gleich 280,00 Euro Beitrag
und dann über 500.000,- geht es richtig los ab 575,00 Euro Betrag und mehr.
Auch bei Verlusten muss gezahlt werden
Zahlen sind die Nettoumsatzzahl en (Finazamtzahlen ) Ich glaube. IHK holen sich die Zahlen auch vom FA (bin mir aber nicht so sicher)
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Vor Jahren hatte sich mal der Hamburger Bundesabgeordne te Jahannes Kahrs für dieses Thema eingesetzt. Aber scheinbar hat er jetzt keine Lust mehr dazu.
Nichts gegen IHK`s, aber die Beiträge sollten freiwillig, wie die Beträge zu einem Sportverein o.ä. gezahlt werden. Hoffentlich ändert sich da mal was. Aber ich glaube nicht, dass die Bundesregierung da mal etwas macht, es sind ja keine Steuern !!
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