Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass Amazon mehr Informationen preisgibt als erforderlich. Üblicherweise hüllt sich das Unternehmen im Zuge interner Entwicklungen in eisiges Schweigen: „Wir reden nur, wenn wir etwas zu sagen haben“, statuierte Jeff Bezos erst kürzlich in der Hauptversammlung seiner Firma. Nun jedoch hat sich Amazon doch zu Wort gemeldet – lässt dabei jedoch alle Hoffnungen auf ein baldiges Ende im Konditionen-Streit verpuffen.

(Bildquelle Fäuste: Aekkaphob via Shutterstock)
Der Konditionen-Konflikt zwischen Amazon und diversen Verlagen geht in eine neue Runde. In den vergangenen Tagen und Wochen hatte der US-Riese seiner aggressiven Geschäftspolitik alle Ehre gemacht: Um den Verlag Hachette unter Druck zu setzen und höhere Rabatte im E-Book-Geschäft herauszuschlagen, soll Amazon unter anderem für teils lange Lieferverzögerungen beim Verkauf bestimmter Bücher gesorgt haben. Andere Verlagsprodukte seien gar nicht mehr vorbestellbar: Wie wir bereits berichteten, gehört der neue, noch unveröffentlichte Krimi der Harry Potter-Autorin J.K. Rowling zu den prominentesten Beispielen.
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