Ähnliches Problem bereits im Jahr 2012
Ein ähnliches Problem hatte eBay bereits im Jahr 2012 gehabt und dürfte demnach damit vertraut sein. Die aktuelle Stellungnahme von eBay gegenüber Golem.de widerspricht allerdings der Aussage des Unternehmens gegenüber dem Sicherheitsexperten von Greenbone, bei der eBay von einem „akzeptablen Risiko“ gesprochen haben soll.
In der jüngsten Stellungnahme teilt eBay mit: "Viele unserer Verkäufer nutzen Technologien wie JavaScript oder Flash, sogenannte aktive Inhalte, um ihre Angebote auf dem eBay-Marktplatz attraktiver zu gestalten. Uns ist bewusst, dass es auch Möglichkeiten gibt, entsprechende Technologien in missbräuchlicher Absicht zu verwenden. Vor diesem Hintergrund haben wir ein mehrstufiges Sicherheitssystem aufgebaut, um die Verwendung von bösartigem Code zu verhindern und zu entdecken. Erstens setzen wir Technologien ein, die Verkäufer daran hindern, bestimmte aktive Inhalte in ihren Artikelbeschreibungen zu verwenden.
Zweitens wenden wir Technologien an, die uns dabei unterstützen, bösartigen Code in Artikelbeschreibungen zu entdecken und entsprechende Angebote zu löschen.
Drittens passen wir unsere Sicherheitssysteme kontinuierlich an, sobald wir von neuen Formen von bösartigem Code erfahren. Die Sicherheit von eBay und von unseren Nutzern ist für uns zentral.
Wir bitten jeden, der glaubt, eine Vulnerabilität unserer Seite entdeckt zu haben, uns darüber so schnell wie möglich über unser Sicherheitscenter zu informieren."
Kommentar schreiben