Das E-Commerce-StartUp für Designmöbel Fab.com erlebt im Moment kriegsähnliche Zustände. Zumindest schildert das der Geschäftsführer Jason Goldberg in einem ausführlichen Blogpost. Er weiß zwar noch nicht genau, wie das Unternehmen den Weg aus der Krise finden wird, fordert aber von den Mitarbeitern einen uneingeschränkten Einsatz für Fab.com.

Das einstige Vorzeige-StartUp Fab.com kämpft nach wie vor um die eigene Existenz. Zumindest berichtet das der Geschäftsführer Jason Goldberg in einem aktuellen Blogpost. Er schreibt darüber, dass der Online-Möbelhändler sich im Krieg befinde und fordert von seinen Mitarbeitern uneingeschränkten Einsatz für das Unternehmen, auch nach der Arbeitszeit. Wie es künftig mit Fab.com weitergehen soll, ist dem Unternehmen offenbar aber noch nicht ganz klar.
Anfang 2013 war Fab.com mit einer Milliarde US-Dollar bewertet worden und wuchs extrem schnell an. Das führte dazu, dass sich die Geschäftsführung nur noch auf das Wachstum konzentrierte und nicht für ein nachhaltiges Geschäftsmodell einsetzte. Bereits im vergangenen Jahr hatte Jason Goldberg resümiert: „Ich gebe offen zu: Wenn du dein Einkommen jedes Jahr um 500 Prozent steigerst und über Nacht zum Medienliebling wirst, ist es hart, die Perspektive zu wahren. Bei Fab hatten wir die Perspektive ohne Zweifel verloren. Wir hatten begonnen, in Milliarden zu träumen – stattdessen hätten wir uns darauf konzentrieren müssen, jeden Tag ein bisschen besser zu machen als den Tag davor.“
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