Ende der avandeo-Insolvenz, doch die Mitarbeiter müssen gehen: Der Schweizer Möbelshop Beliani hat die insolvente Marke übernommen. Ein deutscher Standort, durch den die Arbeitsplätze der Mitarbeiter gerettet werden könnten, sei aber nicht gewünscht.

Drei Wochen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens um avandeo, konnte der Schweizer Möbelshop Beliani die Übernahme festmachen. Sechs strategische Investoren waren an dem zahlungsunfähigen StartUp interessiert. Beliani übernimmt nun die Marke avandeo und das Sortiment des StartUps, setzt die Mitarbeiter aber auf die Straße. Der Schweizer Möbelshop war erst im Dezember mit drei eigenen Lagern nach Deutschland expandiert, ein weiterer Standort sei nun nicht geplant. Die anderen Investoren aus der Bieterrunde zeigen sich aber offenbar an dem Know-how der Möbelshop-Mitarbeiter interessiert und haben bereits Verhandlungen aufgenommen.
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