Banken verlieren 35 Prozent Marktanteil an Unternehmen
„Digitaler Wandel und schnelle Veränderungen der Kundenwünsche setzen den Full-Service-Banken zu“, sagte Wayne Busch, von Accenture Research. Bis zum Jahr 2020 könnten allein in den USA 15 Prozent des Umsatzes der klassischen Banken auf reine Online-Dienstleister übergehen, so Accenture Research. Weitere 20 Prozent des Umsatzes könnten an die Vertreter aus dem Handel, wie zum Beispiel Starbucks, verloren gehen.
„Das Risiko der klassischen Banken ist, dass neue Konkurrenten sie zu einer Art Backoffice-Dienstleister machen, und Nicht-Banken das neue Gesicht des finanziellen Lebens der Verbraucher werden“, schrieben die Kollegen vom Havard Business Review trefflich.
Und die Unternehmen die es den klassischen Banken schwer machen sind zahlreich. Google hat zum Beispiel mit Google Wallet einen eigenen Bezahldienst und hat kürzlich auch eine Geldkarte eingeführt. Die Einzelhandelskette Walmart ist in den USA eine Partnerschaft mit dem Finanzdienstleister American Express eingegangen, um eine eigene Geldkarte für seine Kunden einzuführen und hat bislang eine Millionen Kunden mit dieser Geldkarte versorgt.
Um mit den E-Commerce-Unternehmen standhalten zu können, müssen sich die Banken dem E-Commerce öffnen. Einige wie zum Beispiel die Bank of America haben damit bereits begonnen. Die Bank of America analysiert die Banktransaktionen ihrer Kunden und macht ihnen für Einkäufe bei bestimmten Händlern Rabattangebote. Die Kunden bekommen die Angebote vor jeder Überweisung die sie bei dem Händler tätigen angezeigt.
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