Für den Handel ist die Weihnachtszeit die wichtigste Zeit des Jahres. Auch für den Online-Handel bedeutet Weihnachten ein Umsatzanstieg. Immerhin kaufen viele Menschen ihre Geschenke auch online. Eine aktuelle Studie des Händlerbundes zeigt, dass aber nicht alle Online-Händler mit dem Weihnachtsgeschäft 2013 zufrieden sind.

Allgemein betrachtet war das vergangene Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres für den Handel ein Erfolg: Nach aktuellen Zahlen, die der bvh veröffentlicht hat, konnte der interaktive Handel seine Umsätze noch einmal deutlich im Vergleich zum Vorjahr steigern. Demnach betrug das Wachstum insgesamt 24,0 Prozent, der E-Commerce konnte sogar eine Umsatzsteigerung von fast 55 Prozent verzeichnen. Ein Ergebnis, mit dem die Händler eigentlich zufrieden sein können.
Dass das allgemeine Ergebnis aber nicht für den Einzelfall zutrifft, zeigt eine aktuelle Händlerbund-Studie. Demnach zeigt sich jeder dritte Online-Händler von dem vergangenen Weihnachtsgeschäft enttäuscht. Grund dürfte eine negative Umsatzentwicklung sein: Ein Drittel der Befragten gab an, dass die Umsätze im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft 2012 gesunken seien. Es ist also0 nicht ganz abwegig, anzunehmen, dass die Umsatzentwicklung im Jahresvergleich die Stimmung der Händler beeinflusst. Angesichts der Tatsache, dass das Umsatzergebnis insgesamt stark gestiegen sein soll, wirkt der Anteil der unzufriedenen Händler überraschend.
Ein positiveres Bild zeichnet sich laut Studie allerdings bei den Rücksendungen: Eine befürchtete Retourenwelle, die oft nach den Feiertagen erfolgt, wenn unliebsame Geschenke zurückgeschickt werden, blieb aus. Nur rund jeder zwanzigste Händler hatte viele Retouren zu bewältigen. Fast die Hälfte der Befragten hatte nur wenige Rücksendungen zu verzeichnen und ein Drittel der Händler wurde sogar ganz von Retouren verschont.
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