Viel ist in den letzten Stunden beim Online-Marktplatz eBay passiert. Das Unternehmen kann sich über deutliche Gewinne und eine starke Aktie freuen. Einen entscheidenden Anteil am Erfolg hat der hauseigene Payment-Dienst PayPal. Ein Grund, ihn abzuspalten, meint der aggressive Investor Icahn. EBay hält dagegen.

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EBay dürfte wohl der wichtigste Gegner im Streit mit Amazon sein. Und die neuen Quartalszahlen, die gestern Nacht nach dem Börsenschluss in New York veröffentlicht wurden, stärken dem Online-Marktplatz den Rücken: Demnach sei der Umsatz auf 4,53 Milliarden Euro gestiegen – dies entspricht einem Wachstum von 13,5 Prozent. Auch den Gewinn konnte der Online-Marktplatz von 751 auf 850 Millionen US-Dollar steigern. Die überaus erfreulichen Zahlen ließen die Aktie nachbörslich noch einmal deutlich steigen.
Betrachtet man alle vier Quartale des vergangenen Jahres, so zeigt Anstieg des gesamten Konzernumsatzes um 14 Prozent auf insgesamt 16 Milliarden US-Dollar.
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Gleichzeitig wäre das aber auch das Aus für den Höhenflug von Paypal. Der rasante Aufstieg dieses Bezahldienstes in den letzten Jahren wurde ja nur durch die zwangsweise Verknüpfung ermöglicht. Sowie die Ebay-Shop-Händl er Paypal nicht mehr anbieten müssen, werden sie es auch mehrheitlich nicht mehr tun. Sobald dieser erhebliche Nutzer-Anteil weggebrochen ist, wird die Aktie im Keller versinken, das Unternehmen uninteressant werden und sich auch der stationäre Handel wieder von Paypal lösen.
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