Kurzzeit-Vermietungen von Wohnungen und ganzen Häusern, wie Airbnb diese anbietet, sind der Regierung Irlands ein Dorn im Auge. Um wieder mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, sollen die Vermietungen jetzt stark eingeschränkt werden.
Das Aufbegehren gegen Vermietungsplattformen wie Airbnb wird weltweit größer. Neben Paris, New York, Berlin, Palma de Mallorca und andere internationale Großstädte setzt sich mit Irland jetzt erstmals ein ganzes Land für die Regulierung dieser Kurzzeit-Vermietungen ein. Wie der irische Wohnungsbauminister Eoghan Murphy betonte, werde man künftig strengere Auflagen für die kurzzeitige Vermietung von Wohnungen oder ganzen Häusern einführen, um das Wohnungsproblem in beliebten Städten wie Dublin anzugehen und wieder bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
„Die hier präsentierte Reform soll darauf abzielen, Wohnhäuser, die ursprünglich auf dem traditionellen Mietmarkt verfügbar waren, wieder zurück zu typischen Langzeiten-Vermietungen zu bringen und das erste mal die Kurzzeitmieten zu regulieren und Homesharing zu dem zu machen, was es original war – ein Wohnungsbesitzer, der Menschen für eine kurze Zeit in seinem Haus aufnimmt“, wird das irische Amt für Wohnungswesen, Planung und Kommunalverwaltung bei cnet zitiert.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben