Das Weltwirtschaftsforum erklärt Deutschland zum Innovationsweltmeister und legt damit eigentlich nur erneut offen, wie schwer wir uns mit Innovationen tatsächlich tun.
„Wir haben uns nicht belohnt.“ Das ist das Mantra der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Jahr 2018. Man habe immer gut gespielt, die Tore aber einfach nicht gemacht. Die knappe und tatsächlich unverdiente Niederlage gegen Frankreich war so ziemlich das einzige Spiel in diesem Jahr, bei dem der Satz tatsächlich ein Körnchen Wahrheit enthielt. Die Wahrheit ist nämlich: Die hervorragenden Voraussetzungen, die die Mannschaft hat, werden derzeit nicht genutzt. Bei weitem nicht.
Es stellt sich ein Déjà-vu ein, wenn man am heutigen Mittwoch liest, dass Deutschland Innovationsweltmeister sei. Ausgerechnet wir sollen weltweit die innovationsfreudigste Wirtschaft haben? Das behauptet das WEF tatsächlich? Die Antwort ist natürlich: Nein. Das wäre ja auch noch schöner. Ein Land, in dem man nicht mal in Großstädten zufriedenstellende Netzabdeckung hinbekommt, in dem der 5G-Ausbau einer Farce BER-schen Ausmaßes gleicht, in dem Politiker in öffentliche Kameras nach wie vor von „diesem Internet“ reden und in dem Digitalisierung derart stiefmütterlich behandelt wird, dass eine CSU-Ministerin das Thema bearbeiten muss – so ein Land kann nicht Innovationsweltmeister sein.
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Neue Ideen werden durch unüberlegte Gesetze ala DSGVO oder Betrügerschutzr echte im Keim erstickt. Das einzige bei dem Deutschland wirklich Innovationswelt meister ist in den Bereichen: Kleine Händler schikanieren, Große Händler bevorteilen, Abmahnungen
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