Deliveroo will künftig umweltfreundlicher arbeiten und das immer größer werdende Müll-Problem angehen. Aber auch andere Dienstleister sieht das britische Unternehmen in der Pflicht.
Wer keine Lust zum Kochen hat, für den sind Essenslieferdienste wie Deliveroo und Co. die Rettung. Allerdings kommen die bestellten Köstlichkeiten oft in unzähligen Verpackungen und erzeugen somit Unmengen an Verpackungsmüll. „Das ist ein riesiges, riesiges Problem“, betont Deliveroo-Chef Will Shu laut Internet World gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Dieses Problem will der britische Lieferdienst nun aktiv angehen und dafür sorgen, deutlich weniger Plastik in Umlauf zu bringen.
Bereits in Großbritannien gibt es beispielsweise Plastikbesteck nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden. Dieses Konzept soll es auch schon bald in Deutschland geben. Zusätzlich sollen weltweit umweltfreundliche Verpackungen den Partner-Restaurants zur Verfügung gestellt werden, und das zu „wettbewerbsfähigen Preisen“. Kompostierbare Essensboxen und Suppenbecher sind laut der Internet World bereits in einigen Ländern verfügbar. Der Deliveroo-Chef sieht aber auch andere Unternehmen in der Pflicht, etwas gegen das steigende Müll-Problem zu unternehmen. „Nicht nur wir - alle Essenslieferdienste, Amazon und alle Online-Händler der Welt erzeugen Abfall.“
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