Rewe will seine Online-Aktivitäten stärker ausbauen und hat deshalb ein neues Food Fulfillment Center eröffnet. Das „Scarlet One“ genannte E-Food-Lager soll helfen, die Warenverfügbarkeit zu erhöhen, neues Produkte aufzunehmen und ein größeres Gebiet zu beliefern – und das bei besserer Kosteneffizienz.
Das neue technologisierte E-Food-Lager von Rewe befindet sich in Köln und bedeutet gewissermaßen einen kleinen Umbruch für das Unternehmen: Rewe hatte sich in den vergangenen Monaten beim Ausbau seines Online-Geschäfts zurückhaltend gezeigt, mit dem hochautomatisierten Lager in der Domstadt stellt das Unternehmen seinen Logistikprozess nun aber neu auf. Das „Scarlet One“ genannte Food Fulfillment Center 2.0 (FFC) soll helfen, die E-Commerce-Aktivitäten digital auf eine neue Stufe zu heben, wie Rewe erklärt. 80 Millionen Euro hat das Unternehmen sich das kosten lassen.
„Scarlet One“ soll es mithilfe von Technologisierung und Prozessoptimierung dabei möglich machen, „die Warenverfügbarkeit für die Kunden weiter zu erhöhen, neue Sortimente aufzunehmen, künftig das Belieferungsgebiet auszuweiten, die Flexibilität für Kunden zu erhöhen und zugleich die Wirtschaftlichkeit weiter zu stärken“. Das FFC 2.0 soll das bisherige FFC in Hürth ablösen – dort hatte Rewe ein rein manuelles Food Fulfillment Center betrieben. Ähnliche Lager betreibt Rewe weiterhin in Berlin, Hamburg, München, Hannover und Mannheim.
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