Das US-Justizministerium hat Ermittlungen wegen Betrugs gegen Tesla Inc. in San Francisco aufgenommen. Musk hatte Anfang August getwittert, er ziehe in Erwägung, das Unternehmen von der Börse nehmen, zog diese Aussage aber später zurück. Die Äußerungen hatten auch Auswirkungen auf den Aktienwert des E-Auto-Herstellers.
Eine Äußerung Elon Musks auf Twitter könnte dem Autobauer Tesla Inc. ein juristisches Nachspiel bescheren. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete kürzlich unter Berufung auf mehrere anonyme Quellen, dass das US-Justizministerium Ermittlungen wegen Betrugs gegen Tesla eingeleitet habe. Der Unternehmer und Investor hatte Anfang August getwittert, dass er überlege, das Unternehmen von der Börse zu nehmen. Anteilseigner sollten ihre Aktien entweder für 420 US-Dollar verkaufen oder ihre Beteiligung an dem dann nicht mehr börsennotierten Unternehmen behalten können. Die Finanzierung des Rückzugs aus der Börse sei ebenfalls sichergestellt, twitterte Musk weiter.
Am considering taking Tesla private at $420. Funding secured.
— Elon Musk (@elonmusk) 7. August 2018
Die Äußerungen des Tesla-Chefs hinsichtlich des in Fachkreisen als „Delisting“ bekannten Vorgangs bescherten der Tesla-Aktie laut Handelsblatt zunächst einen Anstieg um bis zu 12 Prozent auf einen Wert von knapp 380 US-Dollar. Die Berg- wurde aber alsbald zur Talfahrt, weniger als drei Wochen später nahm Musk seine Aussage zurück – Tesla solle dann doch an der Börse bleiben. Der Wert der Aktie liegt derzeit bei etwa 285 US-Dollar.
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