Der schwedische Billigmode-Händler H&M scheint aus seiner Krise einfach nicht herauszukommen. Das Unternehmen soll mittlerweile auf Waren im Milliardenwert sitzen. Interne Dokumente sollen belegen, dass Mitarbeiter mit der Vernichtung von Kleidung beauftragt wurden.
Der kriselnde Mode-Händler H&M soll auf Ladenhütern im Milliardenwert sitzen. Einem Bericht der WirtschaftsWoche und des ZDF-Magazins Frontal21 zufolge wuchs der „Stock-in-Trade“, also der Warenbestand, im ersten Halbjahr 2018 von 3,1 auf 3,5 Milliarden Euro. Dieser Anstieg um elf Prozent gehe aus Finanzdaten des Unternehmens hervor, die die Redaktionen ausgewertet haben. Bei H&M scheint man sich mit einer neuen Situation konfrontiert zu sehen: „Ladenhüter sind für H&M eine neue Erfahrung“, heiße es in internen Unterlagen, die den Redaktionen vorliegen. Das Unternehmen habe „5 Saisons im Haus“, was „nicht normal für H&M“ sei.
Die internen Unterlagen sollen auch offenbaren, dass das Unternehmen Kleidung mittlerweile vernichten lasse. Wie ein vertraulicher Bericht des Wirtschaftsausschusses der deutschen Logistiktochter an den Gesamtbetriebsrat zeige, wurden „ca. 100.000 pcs“, also 100.000 Kleidungsstücke vernichtet. Mehrere E-Mails, die Frontal21 und der WirtschaftsWoche vorliegen sollen, weisen Mitarbeiter in den Warenlagern demnach an, Kleidung zu entsorgen. Ob sich auch neuwertige Ware darunter befindet, sei unklar.
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Hier wird so getan, als ob es was neues wär und nur H&M machen würde. Das ist der Alltag bei vielen Modemarken, ganz extrem bei den Luxusbrands. Auf der damals noch Bread&Butter in Berlin habe ich beim Jack&Jones Stand, wo ich nach Vorjahres-Ware gefragt hatte auch vom Vertriebler die Antwort erhalten „ wir haben keine Vorhahres-Ware wird alles verbrannt“ zu der dachte ich noch es ist eine Ausrede, aber es ist die Wahrheit....
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