Der JD.com-Gründer Richard Liu befindet sich nach seiner kurzzeitigen Verhaftung in den USA zwar inzwischen wieder auf freiem Fuß, die Spekulationen um den Vorfall wurden in China nun aber durch sämtliche Medien befeuert, mit teils kuriosen Ausmaßen.
Tech-Millionäre und Unternehmer gelten als die Superstars Chinas. Das Interesse an ihnen unter der Bevölkerung ist riesig, sie gelten als Symbole für den Aufstieg des Landes zur Weltmacht. Die New York Times bezeichnet sie sogar als „Rockstars des goldenen Zeitalters“. Zu diesen zählt auch Richard Liu. Der chinesische Unternehmer, der mit bürgerlichem Namen Liu Qiangdong heißt, ist Gründer und CEO der Handelsplattform JD.com und wurde vergangene Woche in den USA „wegen des Verdachts sexuellen Fehlverhaltens“ verhaftet. Inzwischen wurde der Selfmade-Millionär zwar wieder frei gelassen und konnte in seine Heimat zurückkehren, chinesische Medien und Social-Media-Nutzer spekulieren nun allerdings wild über die Gründe für seine Verhaftung.
Kommentar schreiben