Die Bundesnetzagentur hat alle Hände voll zu tun, um Verbraucher vor Elektro-Ramsch zu schützen. Doch der Kampf ist nicht einfach und die Fluten sind – trotz einiger Erfolge – kaum aufzuhalten.
Technische Geräte, die minderwertige Materialien aufweisen oder unsachgemäß angefertigt wurden, bergen zum Teil große Gefahren. Die Verwendung solcher Produkte kann im schlimmsten Fall nicht nur Kabelbrüche, Schnittverletzungen oder Verätzungen mit sich bringen, sondern sogar Kabelbrände verursachen und somit eine akute Gefahr für Leib und Leben sein. Selbst Elektrogeräte, die mit Blick auf die verwendeten Materialien und den Zusammenbau alle Standards erfüllen, sind für Verbraucher unter Umständen ein Wagnis. Beispielsweise, wenn sie ihre Nutzer ausspähen.
Um solche Gefahrenpotenziale einzudämmen und zu verhindern, dass entsprechende Elektroprodukte den hiesigen Markt überschwemmen, schaltet sich die Bundesnetzagentur ein. „90 Mitarbeiter der Behörde stöbern solchen Produkten nach, nehmen sie aus dem Verkehr und prüfen, wer sie in Umlauf gebracht hat. Sie machen Stichproben im Einzelhandel, laufen über Produktmessen, Trödelmärkte, besuchen kleine Handyläden“, schreibt das ZDF.
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