Ein Bündnis textiler Unternehmen hat versprochen, sich stärker für die Umwelt einzusetzen. Doch Versprechungen allein reichen nicht mehr. Künftig müssen sie ihre Fortschritte belegen.
Adidas und Aldi, Bugatti und H&M, Kik, Engelbert Strauss und Esprit, Primark und Gerry Weber – in ihrem Auftreten und ihrer Zielgruppe könnten einige dieser Firmen zum Teil unterschiedlicher kaum sein. Und dennoch haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie alle gehören zum „Bündnis für nachhaltige Textilien“, einer Organisation aus weit mehr als 100 Mitgliedern. Diese kommen dabei nicht nur aus der Wirtschaft, sondern unter anderem auch aus der Politik oder der Zivilgesellschaft.
Das Bündnis wurde 2014 ins Leben gerufen, um für mehr Nachhaltigkeit einzustehen. Mit Blick auf die teilnehmenden Modemarken heißt dies zum Beispiel: weniger gesundheitsschädliche Chemikalien, nachhaltigere Lieferketten und ein verstärkter Einsatz von Bio-Baumwolle. Außerdem sollen faire bzw. existenzsichernde Löhne sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen im Bereich der Textilproduktion anvisiert werden.
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