Der Kochbox-Anbieter HelloFresh hat im zweiten Quartal 2018 ein kräftiges Umsatzwachstum erreicht. Zeitgleich nähert sich das Unternehmen eigenen Angaben zufolge der Profitabilität – will aber nun stärker in neue Produkte und Zielgruppen investieren.
HelloFresh konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal um ganze 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Damit setzte das Unternehmen knapp 320 Millionen Euro um, wie Gründerszene berichtet. Das StartUp hob die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an: Mit einem Wachstum von 32 bis 37 Prozent rechnen die Berliner nach den jüngsten Geschäftszahlen. Bisher wurde ein Wachstum zwischen 30 bis 35 Prozent angepeilt. Gleichzeitig nähere sich HelloFresh eigenen Angaben zufolge der Gewinnschwelle an – sowohl der Deckungsbeitrag als auch die Ebitda-Marge haben sich positiv entwickelt, heißt es.
Doch profitabel wird HelloFresh in nächster Zeit wohl nicht werden. Das Unternehmen habe „gezielte Investitionen“ angekündigt – und zwar „in das Kochboxen-Segment und darüber hinaus“, wie es hieß. Wer auf nähere Details zu den Investitionsplänen gehofft hatte, wurde enttäuscht. Weitere Details zur Investitionsstrategie ließ HelloFresh zunächst aus. In den USA wolle das Unternehmen aber in die „Ausdifferenzierung des Produkts und die Preisstruktur investieren“. Das Ziel: Noch mehr Kunden erreichen und die unterschiedlichen Ansprüche erfüllen können.
Kommentar schreiben