Amazon legt wieder Hand an seine logistischen Strukturen und treibt die Zahl seiner hauseigenen Paket-Abholstationen massiv nach oben. Diese Strategie soll nicht nur den Kunden zugutekommen.
Die sogenannte „letzte Meile“, also die letzten Kilometer, die ein Paket im Rahmen einer Zustellung zurücklegt, sind kritisch: Denn die eigentliche Zustellung bis an die Haustür ist nicht nur mit hohen Kosten verbunden, sondern sorgt auch immer wieder für Unmut bei den Kunden – zum Beispiel dann, wenn Pakete mit Verspätung eintreffen oder der Empfänger gerade nicht zu Hause ist und das Paket in einer Postfiliale deponiert wird.
Um solche Unannehmlichkeiten noch besser in den Griff zu bekommen, treibt Amazon den Ausbau seiner „Amazon Locker“ weiter voran. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, habe der Online-Riese die Zahlen jüngst verdoppelt: Zählte man im September 2017 noch 180 Amazon-eigene Paket-Abholstationen in Deutschland, so habe ein Unternehmenssprecher die aktuelle Zahl mit „rund 400“ angegeben.
Kommentar schreiben