Im zweiten Quartal des aktuellen Jahres konnten über 9.000 DDoS-Attacken vom europäischen IT-Security-Provider Link11 registriert werden. Alleine an einem Tag gab es 310 Attacken. Das sind die zentralen Ergebnisse des DDoS-Reports von Link11.
Nach wie vor geht von großflächigen DDoS-Attacken eine erhöhte Gefahr aus. Im zweiten Quartal des aktuellen Jahres konnte das Link11 Security Operation Center in seinem Netzwerk 9.325 Angriffe in der DACH-Region registrieren. Durchschnittlich sind das 102 Attacken am Tag. Im Vergleich zum ersten Quartal konnte zwar ein Rückgang von 36 Prozent festgestellt werden (vorher: 14.736 Attacken), dennoch kann der europäische IT-Security-Provider keine Entwarnung für die Zukunft geben. „Hochvolumen-Attacken sind kein vorübergehendes Phänomen, sondern eine langfristige Bedrohung für die digitale Wirtschaft und Vernetzung der verschiedenen Lebensbereiche. Eine schnelle Entwarnung ist nicht in Sicht“, so Marc Wilczek, Geschäftsführer von Link11.
Der Rückgang vom ersten zum zweiten Quartal liegt an der Stilllegung des DDoS-Marktplatzes Webstresser.org, wie im aktuellen „Link11 DDoS-Report Q2 2018“ zu lesen ist.
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